Ein Thema. Verschiedene Erfahrungen.
ZZappa14.10.2026. · 16:35
Zum Lernweg von Zappa
Damit lerne ich gerade: Wünsche hat man ja immer.
Das möchte ich gerade lernen: Ausdruck. Einfach, aber ausdrucksstark spielen oder begleiten.
Im One-Note-Samba heißt es: "Viele Noten rennen rum und reden viel und sagen dabei gar nichts, oder fast gar nichts". Der Liedtext will sagen, dass man eigentlich nur einen Ton braucht, um eine Geschichte zu erzählen. Das ist sicher extrem, aber eine gute Übung. Mit wenigen Tönen eine ausdrucksstarke Melodie formen. 10 einfache Melodien in einer Woche schreiben. Am besten geht so etwas mit anderen, denen es auch Spaß macht. Oder man nutzt die Zeit, in der man Staub saugt, ein Liedchen übers Saugen zu erfinden, und sei es auch noch so klein. Jedes Haushaltsutensil ist ein Instrument. Radikaler Alltag gegen die Klischeewelt der KI. Der Ausdruck macht den Unterschied. Technik kann KI allemal am besten.
GGordon14.10.2026. · 22:16
Hallo Zappa, das ist eine schöne Idee…ein kleiner Fun Fact zu dem Thema. Kirk Hammett (Metallica) hat in einem Beitrag jungen Gitarristen einen Rat gegeben, nicht so viele Noten zu spielen. Er klang dabei auch so, als habe er wirklich viele Noten gespielt in seiner Karriere ;)
Eine Melodie mit wenigen Tönen…ich werde es versuchen!
ZZappa15.10.2026. · 22:24 · bearbeitet
Zum Lernweg von Zappa
Damit lerne ich gerade: Wünsche hat man ja immer.
Das möchte ich gerade lernen: Ausdruck. Einfach, aber ausdrucksstark spielen oder begleiten.
'Sara' von Bob Dylan. Musikalisch extrem einfach aufgebaut, entfaltet aber gerade dadurch eine sehr direkte emotionale Dramatik. Die Musik zur Trägerin von Emotionen (so wie Öl als Träger von Geschmack) zu machen - das geht auf jedem technischen Niveau. Wenn man es denn will.